Mai 20

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Wohnkabine, Fortsetzung Teil 2

Von Mike

Mai 20, 2021


Die Außenhülle der Kabine ist also soweit geschlossen. Um das Auf- und Absetzen zu ermöglichen, bedarf es einem Hebesystem. Hier kommen vier legendäre Rieco Titan – Stützen zum Einsatz. Daran führt offensichtlich kaum ein Weg vorbei – auch nach ausführlicher Recherche zu diesem Thema gibt es nicht viele brauchbare Alternativen.

Die Stützen lassen sich mittels Handkurbel oder auch mit dem Akkuschrauber in der Höhe verstellen. Alternativ gibt es auch eine Ausführung mit integriertem Motor, allerdings kostet das natürlich mehr und bedeutet auch ein deutliches Mehrgewicht. Daher habe ich mich für die manuelle Variante entschieden.

Die Verschraubung erfolgt an den Ecken der Kabine. Der erste Test beim Aufsetzen funktioniert auf Anhieb prima. Die Stützen werden dabei im Wechsel angehoben, bis man mit dem Pickup drunterfahren kann. Ist die Position optimal, kann die Kabine langsam auf die Ladefläche abgelassen werden.

Um ein Verrutschen auf der Ladefläche zu verhindern und etwas Dämpfung zu erreichen, habe ich 10 mm starke Gummimatten passend zugeschnitten. So liegt der Rahmen der Kabine sauber auf. Mittels der speziell hierfür hergestellten Zurrgurte wird die Kabine dann an den geschaffenen Haltepunkten fixiert.

Zurrgurte am Pickup

Am Heck der Kabine montiere ich an der Unterseite zwei Vierkant-Alurohre für die Aufnahme des ausziehbaren Fahrradträgers.

Fixiert wird der Auszug durch eine Verschraubung von Innen. Zur Stabilisierung der Fahrräder bringe ich am Heck eine halbrunde Zurrschiene „Orsymobil“ an.

Die montierten Rückleuchten mit dynamischem Blinklicht werden an die Anhängersteckdose angeschlossen. Der ersten Probefahrt steht dann nichts mehr im Wege. Die komplett eingefahrenen Stützen lassen wir während der Fahrt zunächst montiert. Kann man gegebenenfalls aber auch abschrauben um Gewicht zu sparen und für eine schmalere Silhouette. Für eine schnellere Montage der Kurbelstützen gibt es das Schnellwechselsystem „D-Jacker“. So müssen nicht viele Schrauben gelöst werden.

Man kann die Kabine mit dem Fahrzeug als Campingmobil eintragen lassen. Ich entscheide mich dagegen. So gilt die Kabine als gesicherte Ladung. Zu empfehlen sind Zusatzspiegel an den Außenspiegeln, auch, wenn es zur Not mit den Originalspiegeln geht. Die Kabine hat das Außenmaß von ca. 2.000 mm in der Breite, das Maß der Außenkanten der Außenspiegel ist ca. 2.200 mm. Im nächsten Schritt geht es dann um die Inneneinrichtung, Fortsetzung folgt.

Hier geht es zu Teil 1 der Serie …

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